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Priv.-Doz. Dr. phil. habil. Berthold Grzywatz


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Finissage II 20 - 19  -  18. Oktober - 30. November 

 

Vier Künstler in einer gemeinsamen Ausstel-lung. Eine Malerin, die in der Natur eine vielschichtige Inspira-tionsquelle findet; ein Maler, der mit seinen Momentaufnahmen die Komplexität menschli-chen Verhaltens offen-bart; ein Bildhauer, der in der Verbindung von Natur und Mythos nach Sinnstiftung jenseits des rationalen Denkens sucht; schließlich ein Bildhauer und Fotograf, der sich mit den Gefährdungen und Wi-dersprüchen des Men-schen in der Aktualität unserer modernen Welt auseinandersetzt.

Wir erleben kreative Plastiken mit variantenreichen Texturen; Skulpturen im narrativen Gewand aus Form, Farbe und Zeichen; Bilder mit intensiven Farben zwischen Hell und Dunkel; und schließlich tiefgründige Bildwerke in konstruktiven Mischtech-niken in einer Ausstellung und natürlich hoffen wir, dass die präsentierten Werke nachhaltige Eindrücke hinterlassen.

 

Einige Worte zu den Künstlern:

 

Helga Helmig, langjährige Vorsitzende des Kunstbeirats der Stadt Kiel, strebt in ihren Bildern eine Farbintensität an, die sich in einer gegenstandslosen Sprache entfaltet. Die vielschichtige Inspirationsquelle dieser Werke ist die Natur. Die natürliche Umwelt stellt eine stete Herausforderung dar. Sie erzeugt ein Spannungsverhältnis, auf das Helmig in abstrakten Gegensätzen reagiert. Naturerfahrung und Abstraktion bedienen sich einer expressiven Farblichkeit, deren Schichtungen von spontanem Arbeiten künden mögen, in Wirklichkeit aber Ausdruck einer ebenso kritisch-reflektierenden wie konstruktiven Suche sind.

 

Martin Musiol, konfrontiert den Betrachter in seiner Malerei mit der Absicht, die Disposition des Menschlichen aufzuzeigen. Das heißt, es geht um das Offenlegen von Verhaltensweisen, Emotionen, Symptomen, von Eigenheiten, Einstellungen und Einschätzungen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Das Leben wird, wenn man so sagen darf, nicht von seiner isolierten Subjektivität her aufgezeichnet, sondern in den vielfältigen Formen der zwischenmenschlichen Bezüge: dem Miteinander und den Spannungen verschiedenster Art wie das Einander-nichts-angehen, das Aneinander-vorbeigehen bis hin zum Widereinander.

 

Peter Bergmann, in Heikendorf bei Kiel lebend, nutzt Holz, Beton und Stahl variationsreich als Materialbasis seiner Werke. In der organischen Form findet er Inspiration zur Inszenierung des skulpturalen Objekts, das zum Symbol für Zustände menschlicher Existenz wird. Farbe, Ornamente, figürliche und lineare Elemente legen Schicht um Schicht Bedeutungsebenen auf die Objekte. Natur und Mythos begegnen sich im Wege der Sinnstiftung jenseits des rationalen Denkens. Das wird auch im Umgang mit modernen Werkstoffen wie Beton und Stahl deutlich, die nicht in der stoffeigenen Materialästhetik präsentiert werden, sondern im narrativen Gewand aus Form, Farbe und Zeichen.

 

Zu meinen eigenen Arbeiten sei so viel gesagt, dass es mir immer um die Auseinandersetzung mit der gesellschaftshistorischen Bedingtheit des Ichs geht und dabei reflektiere ich eine widersprüchliche Wirklichkeit, die jede menschliche Existenz zur Ungewissheit macht. In meinen hier gezeigten Fotografien gehe ich von der Allgegenwärtigkeit des Wandels, der Auflösung oder, um mit dem Titel des Werkzyklus zu sprechen, von der Dekomposition aus, die das Fragment zur Form unseres Seins macht. Künstlerisch sollen die ästhetischen Qualitäten des Fragmentarischen, seine Ambivalenz sowie die Spannung zwischen Form und Formlosigkeit erschlossen werden.

Ausstellungsimpressionen

 

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