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Priv.-Doz. Dr. phil. habil. Berthold Grzywatz


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Der Blick davor

 

Ausstellung in der Galerie [ Der Lokschuppen ]

2. September bis 21 Oktober 2022

 

Kai Dummann

 Malerei

-

Berthold Grzywatz

Skulptur

 

Werke in Korrespondenz - Berthold Grzywatz und Kai Dummann

 

Berthold Grzywatz

„Der Blick davor“

 

Die neue Ausstellung in der Galerie [ Der Lokschuppen ] bietet eine ausdrucksvolle Begegnung der Malerei von Kai Dummann und der in Stein ausgeführten Skulpturen von Berthold Grzywatz.

Der 1993 in Kassel geborenen Kai Dummann hat freie Kunst an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studiert. Er gehörte zur Fachklasse von Peter Chevalier, dessen Kunst durch surrealistische Inszenierungen geprägt ist, angetrieben durch das Interesse, das Unbekannte im Vorhandenen aufzuspüren.

 

Wie bei Chevalier spielt bei Dummann die Spontaneität des malerischen Prozesses, die Konzentration auf Farbe und Form, eine zentrale Rolle. Doch anders als sein Lehrer entfernt sich Dummann von jeglicher Form des Realismus oder der erzählerischen Impulse. Er findet sich in einer Ungegenständlichkeit wieder, die malerische Prinzipien gleichsam sinnlich erfahrbar machen. Daneben ist bei Dummann die Auseinandersetzung mit Fläche und Form unübersehbar. Durch vielfältige Schichtungen und stufenartige Organisation abstrakter Formen schafft er ein malerisches Ganzes, das in seiner eigenen Realität Bezug zu unserer Zeit nimmt.

 

Das konstruktive Gerüst dieser Malerei speist sich aus Linien, die von der Diagonalen dominiert werden. In ihren reichen Brechungen und Überlagerungen formt sie sich in der Fläche zu geometrischen Figuren wie Dreiecken und Parallelogrammen, die Dummann mit Kreissegmenten kombiniert. Die Abstraktion formuliert eine eigene Realität, um diesen Begriff noch einmal aufzunehmen, in der sich gleichfalls Empfindungen des Malers visuell andeuten.

 

Die Skulpturen von Berthold Grzywatz, vom Material her, Stein in der Kombination mit Stahl, verweigern sich in durchaus ähnlicher Weise wie bei Kai Dummann eindeutigen Form-Inhalt-Beziehungen; sie verwehren sich ebenso festen formalen Ordnungen wie inhaltlichen Stereotypen. Es werden vielmehr ästhetische Spielräume erkundet, indem die spezifischen Eigenheiten der eingesetzten Materialien sowie ihre Gegensätze ausgelotet werden.

 

Seine Arbeiten folgen Formprinzipien, die einerseits dem Auflösen der Fläche andererseits der Schwere der Masse Raum geben. Dieses Spannungsverhältnis wird durch differierende Oberflächen-behandlungen und konstruktive Gegensätze weiter vertieft. Wenn sich daraus Kompositionen mit prägnanten Wechselspielen von Materialien und Formen ergeben, so eröffnen sich Assoziationen auf ein Geschehen, das die menschliche Existenz fundiert.

 

Berthold Grzywatz

"The View Before"

 

The new exhibition in the gallery [ Der Lokschuppen ] offers an expressive encounter between paintings by Kai Dummann and stone sculptures by Berthold Grzywatz.

 

Born in Kassel in 1993, Kai Dummann studied free art at the State Academy of Fine Arts in Stuttgart. He belonged to the professional class of Peter Chevalier, whose art is characterized by surrealistic mise-en-scène, driven by an interest in finding the unknown in the existing.

 

As with Chevalier, the spontaneity of the painting process, the concentration on color and form, plays a central role in Dummann. But unlike his teacher, Dummann distances himself from any form of realism or narrative impulses. He finds himself in a non-objectiveness that makes painterly principles tangible, so to speak. In addition, Dummann's exploration of surface and form is unmistakable. Through a variety of layers and the step-by-step organization of abstract forms, he creates a painterly whole that, in its own reality, refers to our time.

 

The constructive framework of this painting is fed by lines that are dominated by the diagonal. In its rich refractions and superimpositions, it forms geometric figures such as triangles and parallelograms, which Dummann combines with segments of a circle. The abstraction formulates its own reality, in order to take up this concept once again, in which the painter's feelings are also visually indicated.

 

The sculptures by Berthold Grzywatz, in terms of material, stone in combination with steel, refuse in a very similar way to Kai Dummann clear form-content relationships; they resist both fixed formal orders and substantive stereotypes. Rather, aesthetic scope is explored by exploring the specific characteristics of the materials used and their opposites.

 

His works follow formal principles that allow space for the dissolution of the surface on the one hand and the heaviness of the mass on the other. This tension is further deepened by differing surface treatments and constructive contrasts. When compositions with a concise interplay of materials and forms result from this, associations with events that form the basis of human existence open up.

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