Kunst in Zeiten des Covid 19 kann wieder sein - die Ausstellung "Patchwork" ist unter den be-kannten Auflagen ab Monatag, den 11. Mai ge-öffnet.

 

Anstelle des realen Blicks - ein virtueller Rundgang durchs "Patchwork"

 

 

 

 

Berthold Grzywatz - "Patchwork"

 

Galerie [ Der Lokschuppen ], Rendsburg

 

Einzelausstellung, 18. März bis 15. April

 

Die Galerie [ Der Lokschuppen ] zeigt unter dem Thema „Patchwork“  neue Skulpturen und Fotografien von Berthold Grzywatz.

Mit dem ungewöhnlichen Titel möchte der Künstler sowohl auf inhaltliche Aspekte seiner Arbeit als auch auf Gestaltungsprinzipien seiner Werke verweisen. Allgemein mag der Begriff „Patchwork“ als Synonym für gesell-schaftliche Veränderungen genutzt werden, gemeinhin verbindet sich mit ihm freilich die Vorstellung vom Flick- oder Verbindungswerk. In der Ver-knüpfung mit dem englischen „Family“ sprechen wir von einer familiären Gruppe, in der die Elternteile Kinder aus anderen Beziehungen einbringen.

Das Phänomen des Zusammenge-setzten, eines Lebens in verschiedenen Zusammenhängen mag einer Wirklich-keit angemessen sein, die längst nicht mehr als Einheit zu verstehen ist. In der realen Alltagswelt gehen weder wissenschaftliche noch politische noch sonstige Welten auf, obgleich sie jeweils Teil unserer Wirklichkeit sind und jeder Einzelne mit ihnen ebenso verflochten ist wie er dem menschlichen Miteinander unterliegt. Vielleicht gründet in der zusammengesetzten Lebensform Antrieb für Toleranz und Verantwortung.

 

Künstlerisch wendet sich das „Flickwerk“ als Prinzip des Gestaltens gegen die Konstruktion einer wirklichkeitsfremden Einheit im Kunstwerk, die womöglich noch mit dem Anspruch einhergeht, eine universale Sprache zu sprechen. Die Skulpturen von Berthold Grzywatz leben von einer Vielfalt der Formen und Materialien. Sie verbinden Stahl oder Edelstahl mit Holz, führen industriell gefertigte Muster mit der Unregelmäßigkeit der natürlichen Linie zusammen. Sie nutzen die Farbe als Moment der Verfremdung, in der immer ein Stück Hoffnung, ein Stück Utopie mitschwingt.

 

Das wird auch in den neuen Fotografien von Berthold Grzywatz deutlich, die auf klarem Acryl gedruckt wurden. Diese Arbeiten verweigern sich dem Zugriff auf reale Gegebenheiten, obwohl die Wirklichkeit ihr Anlass ist. Durch Detaillierung und Farbe entstehen völlig neue Zusammenhänge, indem sie die Fantasie des Betrachters herausfordern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berthold Grzywatz

 

COVID 2020

Vom Umgang mit dem Unerwarteten -

ein Versuch

 

Was tun? In der Krise! Ausstellung abgesagt. Kein Kontakt zum Publikum - allenfalls virtuell, ohne direkte Rückkoppelung oder Dialog. Im Vordergrund: die Krisenbewältigung. Was bleibt? Die künstlerische Kreativität! Nachdenken - und angesichts des Leidens mit Demut in die Werkstatt gehen. Kunst schaffen in der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Geschehen. Einen solchen Versuch habe ich unternommen und mich dabei auf literarische Beispiele bezogen. Vielleicht macht das Mut und wäre insofern einen virtuellen Besuch wert.

COVID 2020 - Fotobild nach skulpturalem Entwurf

 

I   Die Seuche als kollektives Ereignis – literarische Reflexion

 

Monsieur Rieux wusste, dass der Bazillus niemals ausstirbt oder verschwindet und dass vielleicht der Tag kommen wird, an dem er zum Unglück und zur Belehrung die Menschen erneut wecken wird, so das, hier leicht abgewandelte, Resümee des aufgeklärten Skeptikers in Albert Camus‘ Roman „Die Pest“. Für Camus ist die Seuche eine Allegorie auf die moderne Zeit zur Mitte des 20. Jahrhunderts mit nationalsozialistischer Aggression, Konzentrationslager, Völkermord, Atombombe und der Gefahr eines dritten Weltkriegs. Eine Allegorie auf eine Zeit der Unmenschlichkeit, gegen die man sich nur mit der wertsetzenden moralischen Kraft des Einzelnen, seiner gelebten Humanität, behaupten konnte.

 

Jens Peter Jacobsen hatte 65 Jahre früher in seiner Novelle „Die Pest in Bergamo“ massenpsychologisch analysiert, dass die Seuche Ängste schürt, die sich einerseits in Enthemmung, andererseits in unmenschlicher Buße äußern. Die Gefährdung der gewohnten Lebenswelt durch nicht steuerbare Phänomene der Natur erzeugt Verunsicherungen, die um die Befindlichkeit des eigenen Ichs kreisen und die gesellschaftliche Solidarität erschüttern.

 

Noch früher, nämlich 225 Jahre, publizierte Daniel Defoe 1722 sein „Tagebuch aus dem Pestjahr“. In Form eines Augenzeugenberichts schildert er kritisch analysierend und wirklichkeitsnah die Ereignisse der Pest von 1665 in London, die er allenfalls als Kind erlebt haben konnte. Der Erzähler, wie bei Camus ein aufgeklärter, skeptischer Realist, rekonstruiert ebenso nüchtern wie plausibel die Massenkatastrophe einer Seuche. Nicht zuletzt widmet er sich den Verhaltensweisen der Menschen in der Seuchenzeit. Wir erfahren Eindringliches über Isolation, die Ödnis des städtischen Lebens, über die Fragwürdigkeit statistischer Veröffentlichungen und medizinischer Angebote, über die Folgen familiärer Isolierung, Fluchtbewegungen und Rettungsversuche, über religiösen Fatalismus, Aberglauben und Sorglosigkeit, über die Wirkung von Gerüchten und ihre Entstehung, aber auch über das entschlossene Handeln der Behörden. Am Ende blicken wir auf eine Situation zwischen Furcht und Hoffnung zurück, die menschliche Inkonsequenz angesichts der Katastrophe nicht ausspart, gleichwohl indessen an der Durchsetzung der Vernunft festhält.

 

Selbst im Zeitalter wissenschaftlicher Aufgeklärtheit steht die Rationalität des Handelns in Frage – jenseits der individuellen Bildung. Und wenn die aktuelle Krise überwunden ist, was folgt dann? Das Vergessen oder vielleicht doch eine Schärfung des Krisenbewusstseins? Eine Erinnerung: In unserer globalisierten Welt hungern über 800 Millionen Menschen, 2 Milliarden Menschen leiden an Mangelernährung. Das Ziel, den Hunger bis zum Jahr 2030 zu beseitigen, ist mehr als gefährdet.

 

 

II   Die künstlerische Reaktion

 

Hier nun eine Reaktion auf die Leiden angesichts der viralen Seuche mit den Mitteln des Bildhauers. Ausgangspunkt meiner Arbeit ist die Vorstellung eines geschwächten Menschen, der sich einer infektiösen Infiltration ausgesetzt sieht: dem Eindringen eines Virus in ein lebenswichtiges Organ, das mit multiplen Organversagen und septischem Schock enden kann.

 

Im Werk werden die Materialien Holz, Edelstahl und Lack miteinander kombiniert. Mit dem Holz baue ich ein plastisches, farblich gestaltetes Element auf, das sich auf einer Edelstahlbasis erhebt und von Edelstahlstäben durchzogen wird.

 

Das Werkstück aus Buchenholz zeigt eine leicht gekrümmte Form mit dem Schwerpunkt auf der Edelstahlbasis: ein auf den Kopf gestellter Mensch. Da seine Gesundheit unterwandert wird, scheint der aufrechte Gang, d. h. das Fortschreiten in seinem individuellen Leben, nicht mehr möglich zu sein. Der verfremdende Effekt des farblichen Lacks verweist auf die Anonymität und die massenhafte Erscheinung seines Falls.

 

Die gebogene Holzform ist von breiten, lochartigen Öffnungen durchsiebt: Der abwehrgeschwächte Körper sieht sich schutzlos dem Eindringen des Virus ausgesetzt; im Blutstrom setzt es seinen Weg in weitere Organe fort und verdichtet die Entzündungsprozesse.

 

Durch einzelne Öffnungen werden Stangen aus Edelstahl geführt, die rhythmisch gestaffelt angeordnet sind: ein Symbol sowohl des Scheiterns, mithin des infolge des Lungenversagens eintretenden Todes, als auch der Hoffnung, da die wissenschaftlich geleiteten Eingriffe der Medizin eine Abwehr aufbauen.

 

Bei aller gesundheitlichen Gefährdung bleibt der Ausgang offen. Dem Dahinsiechen kann ein Ende gesetzt, ein Weiterleben ermöglicht werden. Die individuelle Krise, die als Teil einer Pandemie zugleich gesamtgesellschaftlich und global daherkommt, gewinnt aber nur dann Relevanz für die Zukunft, wenn diese Erfahrung ein nachhaltiges Bewusstsein für die Gefährdungen des menschlichen Miteinanders gewinnt, das sich in Handlungsorientierung niederschlägt.

 

COVID 2020 - Fotobild nach skulpturalem Entwurf

 

 

III   Skulpturaler Entwurf

 

 

Entwurf COVID 2020 - seitliche Ansicht (aus der Werkstatt)
Entwurf COVID 2020 - schräg seitliche Ansicht (aus der Werkstatt)

"Der Migrant" - Installation der Plastik in Ahnatal - Kunst im kommunalen Raum

Installation des "Migranten" in der Stadt Ahnatal

Der Migrant (Metallguss, Aluminium)

Die Stadt Ahnatal und die Kulturstiftung des Landkreises Kassel haben die Mittel für die Installation des Werkes "Der Migrant" be-reitgestellt. Unter Bürgerbeteiligung soll das Standortkonzept für die Metallplastik ent-wickelt werden. Anschließend wird das Kunst-werk an einem markanten Standort innnerhalb des Gemeindegebiets errichtet.

 

Die Skulptur wird vorab im Rathaus Ahnatal öffentlich präsentiert und kann während der Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden.

 

Das von Berthold Grzywatz entwickelte Standortkonzept wurde in einer Bürger-versammlung der Gemeinde Ahnatal präsen-tiert und die ausgewählten Standorte unter Berücksichtigung des Themas der Skulptur diskutiert. In der Versammlung einigte man sich auf den Standortvorschlag „Ökumeni-sches Zentrum“ am Kammerberg.

 

Die Gemeindevertretung folgte jedoch nicht dem Vorschlag der Bürgerversammlung. Sie verwies die Standortkonzeption zur nochmaligen Beratung an den Bauausschuss der Gemeinde.

 

Im Juli 2019 tagte der Bauausschuss in Anwesenheit des Künstlers und diskutierte alternative Standorte. Die Beratung endete mit dem einstimmigen Beschluss, die Skulptur auf einer Freifläche am Krummnussbaum-Platz zu errichten. Die Gründe für diese Entscheidung lagen in der öffentlich wirksameren Ausstrahlung des Platzes. Die Gemeindevertreter forderten im Einvernehmen mit dem Künstler eine ebenso intensive wie kommunikative Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk und seiner inhaltlichen Ausrichtung.

 

Zugleich beschloss der Bauausschuss, die Bereitstellung finanzieller Mittel für eine städtebaulich ansprechende Gestaltung des Platzes zu empfehlen. Die Gestaltung soll unter maßgeblicher Teilnahme des Künstlers erfolgen. In diesem Sinne beauftragte man Berthold Grzywatz, einen grundlegenden Entwurf für die städtebauliche Gestaltung vorzulegen.

 

Die städtebauliche Gestaltung liegt zwischenzeitlich in Form von drei Entwürfen vor, die in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Landschaftsarchitekten Günther Quentin entwickelt wurden (siehe dazu die Seite "Der Migrant"- Aufstellung der Plastik). Die Entwürfe wurden dem Bürgermeister und dem Bauausschuss in der zweiten Augusthälfte zur weiteren Beratung übergeben.

 

Berthold Grzywatz

 

KUNST IM KOMMUNALEN RAUM

Städtebauliche Entwürfe für den Standort zur Aufstellung der Skulptur  „Der Migrant“

Gemeinde Ahnatal – Im Kreuzfeld/Krummnussbaum-Platz

 

 

Entwurf I

 

 

KUNST IM KOMMUNALEN RAUM

Standort für die Skulptur „Der Migrant“

Städtebaulicher Entwurf Nr. 1

 

 

 

 

Entwurf II

 

 

KUNST IM KOMMUNALEN RAUM

Standort für die Skulptur „Der Migrant“ – Im Kreuzfeld

Städtebaulicher Entwurf Nr. 2

 

 

 

 

Entwurf III

 

 

KUNST IM KOMMUNALEN RAUM

Standort für die Skulptur „Der Migrant“ – Im Kreuzfeld

Städtebaulicher Entwurf Nr. 3

 

 

 

 

Ansicht Ausführung städte-baulicher Entwurf I

 

 

KUNST IM KOMMUNALEN RAUM

Standort für die Skulptur „Der Migrant“ – Im Kreuzfeld

Städtebaulicher Entwurf Nr.1

 

 

 

BERTHOLD GRZYWATZ

Ausstellungs- und Veranstaltungsvorausschau 2020

 

„STARTUP=2020“, Werkpräsentationen, 1. - 17. März 2020.

 

"Patchwork", Einzelausstellung, Skulpturen und Fotografien von Berthold Grzywatz. Galerie [ Der Lokschuppen ], Rendsburg, 18. März bis 15. April 2020.

Eröffnung: Mittwoch, den 18. März 2020, ab 18.00 Uhr.

 

„Blauer Asphalt“, Gemeinschaftsausstellung, Jörg Kaminski, Eutin (Malerei, Grafik) und Berthold Grzywatz (Installation, Skulptur). Galerie [ Der Lok-schuppen ], Rendsburg, 17. April bis 26. Juni 2020.

Vernissage: Freitag, den 17. April 2020, 19.30 Uhr.

 

„DIALOG IM RAUM“, Einzelausstellung, Skulptur und Fotoskulptur von Berthold Grzywatz, Halle der Sparkasse Mittelholstein, Rendsburg, 6. Mai bis 26. Juni 2020.

Vernissage: Mittwoch, den 6. Mai, 16.00 Uhr.

 

„ANDERSSAGEN“, Gemeinschaftsausstellung, Werner Lohmann (Malerei) und Berthold Grzywatz (Holzskulptur). Galerie [ Der Lokschuppen ], Rendsburg, 14. August bis 25. September 2020.

Vernissage: Freitag, den 14. August 2020, 19.30 Uhr.

 

„FINISSAGE || 20-20“, Gemeinschaftsausstellung, Prof. Gerhard Frobarth, Jörg Kaminski und Werner Lohmann (Malerei, Grafik) und Berthold Grzywatz (Skulptur und Installation). Galerie [ Der Lokschuppen ], Rendsburg, 20. Oktober bis 24. November 2020.

Vernissage: Dienstag, den 20. Oktober 2020.

 

ASSOZIATION. Fotografie von Berthold Grzywatz. Ausstellung im Cafe Tagespost, Rendsburg

 

ASSOZIATION.

Fotografie von Berthold Grzywatz

Die Fotografie von Berthold Grzywatz offenbart in ihren inhaltlichen Vor-stellungen, den thematischen Orien-tierungen und Strategien des Sehens Assoziationen, indem die abstra-hierte Form, die Reduktion des Objekts auf grundlegende Strukturen und seine Lösung aus realen Zusammenhängen zu den konsti-tutiven Werkprinzipien gehören. In einzelnen Fällen treibt er die räumliche Auflösung des Objekts soweit voran, dass das Raum-Objekt-Gefüge zu Gunsten einer zweidimensionalen Bildlichkeit de-struiert wird. Darin zeigt sich das autonome Gestaltungsspektrum seiner Fotografie.

In der Ausstellung stehen Schrau-ben, Muttern und Schäkel als fotografische Gegenstände im Mittelpunkt des künstlerischen Anliegens. Sie fügen Teile zu einem Objekt, zu einem Ganzen zu-sammen. Der dabei zu Grunde lie-gende Prozess stellt kein spontanes Sich verbinden, sondern eine be-wusste Konstruktion dar. Die beobachteten Formen sind überaus variationsreich: einerseits allein, wenig auffällig, geradezu unscheinbar, dann wieder gewichtig oder gar monumental, andererseits in Gemeinschaft, sei es nun gepaart oder in geordneter Reihung.

 

Zugleich werden verschiedene Zustände thematisiert: etwa die sorgfältig instand gehaltene oder durch die Wahl anspruchsvoller Materialien charakterisierte Ausführung, ebenso dem Jetzt und seinen Aufgaben wie zukünftiger Dauerbelastung verpflichtet, oder die unter den Belastungen der Zeit korrodierte, mitunter vergessene Form. Überdies finden sich Zustände, in denen die Träger ohne Gebrauch sind, ja womöglich unter Spannung stehen, da sie neue Aufgaben erwarten.

Im Ergebnis des funktionalen Gebrauchs entsteht immer eine kommunikative Beziehung, mit der, wenn wir die präsentierten Objekte als Metaphern für das menschliche Sein interpretieren, jeder Egoismus, die zum Prinzip erhobene eigene Besonderheit, überwunden ist. In der Konstruktion der Beziehungen wird das Ich gleichsam von sich selbst als ausschließlichem Orientierungspunkt befreit und damit zugleich die Möglichkeit eröffnet, sich selbst auf vermittelte Weise zurückzuerhalten.

 

Ausstellung in der Galerie [ Der Lokschuppen ]:

Ausstellung in der Galerie [ Der Lokschuppen ]:

Ausstellungsimpressionen "Kunst IM Kontor"

Ausstellungsimpressionen "Skulptur im ONNO"

Ausstellung in der Galerie [ Der Lokschuppen ]     6. Juni bis 5. Juli 2019

Ausstellung in der Galerie [ Der Lokschuppen ]     26. April bis 31. Mai 2019

Offene Ateliers im Rendsburger Kreishafen

Die Galerie [ Der Lokschuppen ] öffnet gemeinsam mit der Kunst- und Kranwerkstatt die Räumlichkeiten, um den Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen oder sich aktuelle Kunst oder eine aktuelle Ausstellung anzusehen.

Beide Kunststätten sind am Sonntag, den 26. April 2019 von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

 

Bilder vom Tag des Offenen Ateliers:

Installationen für Schloss Gottorf (Entwürfe) von Berthold Grzywatz

Installation für den Neuwerkgarten Schloss Gottorf (Entwurf)

 

Die Kuratoren Dr. Uta Kuhl und Dr. Ulrich Schneider besuchten die Galerie [ Der Lokschuppen ]. Ihre Aufmerksamkeit galt den im Sandguss-verfahren hergestellten Metallplastiken von Berthold Grzywatz.

Mit dem Besuch wollten sich die Mitar-beiter des Landesmu-seums nicht nur einen Überblick über die plastischen Arbeiten von Berthold Grzywatz verschaffen, sondern auch in Erfahrung bringen, ob einzelne Werke für eine Aufstellung im Neuwerkgarten von Schloss Gottorf in Frage kämen.

Berthold Grzywatz hat im Anschluss auf der Grundlage seiner neuen Metallskulptur „INTERMEZZO“ Installationsentwürfe für den Neuwerkgarten angefertigt, die dem Landesmuseum überreicht wurden.

 

Schloss Gottorf - Installationen
Schloss Gottorf - Installationen.pdf
PDF-Dokument [5.0 MB]

Ausstellung in der Galerie [ Der Lokschuppen ]

Während eines Studienaufenthalts in Südfrankreich 2018

"Wald des Friedens - Wood of Peace" - Öffent-liches Installationsprojekt - Rendsburg

Projektierte Werkinstallation "Wald des Friedens" (8 x 6 m)

 

Das Installationsprojekt wurde dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein bzw. der zuständigen Ministerin Karin Prien vorgestellt. Eine Installation auf den fördeseitigen Freiflächen des Kieler Landtagsgebäudes ließ sich nicht realisieren, da für diese Flächen keine Dauerinstallationen vorgesehen sind. Von Seiten des Ministeriums wurde eine mögliche Realisierung des Projekts als "Kunst im öffentlichen Raum" in der Region vorgeschlagen.

In Zusammenarbeit mit dem Kreiskulturbeauftragten wurde die Freifläche vor dem Kreishaus des Kreises Rendsburg-Eckernförde in Rendsburg ausgewählt, da das Kunstwerk nicht nur einen angemessenen Ort der Präsentation benötigt, sondern als Ort des Nachdenkens über die Gefahren des Friedensverlustes bzw. seiner Wahrung zwischen den Polen Sicherung und Gefährdung auch an einen kommunikativen öffentlichen Raum gebunden sein soll. Die axiale Bindung zwischen dem Kreishaus und dem Jüdischem Museum Rendsburgs ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Verortung des Kunstwerks.

Für die Realisierung des Projektes sind Mittel des Landes Schleswig-Holstein, des Kreises Rendsburg-Eckernförde, der Stadt Rendsburg und der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein beantragt.

 

"Wald des Friedens"
Wald des Friedens.pdf
PDF-Dokument [8.5 MB]
Werkinstallation "Wald des Friedens" (8 x 6 m)

65. Landesschau Bildender Künstler Schleswig-Holsteins,

 

Museumsberg Flensburg, Teilnahme von Berthold Grzywatz (Skulptur). 11. November 2018 bis 10. Februar 2019.

 

Kunst am Kanal – Kunst während der Tage des SH Netz Cups. 21. bis 23. September 2018.

 

Die Künstler im Bereich des Rendsburger Kreishafen laden mit besonderen Ausstellungen in ihre Galerien ein, das Kunsthaus wartet mit Aktionen auf.

Galerie [ Der Lokschuppen ] – "Wege des Skulpturalen" - Plastik und Fotografie von Berthold Grzywatz

Galerie HAFENART – Fotokunst von Wieland Beck, Carmen Oberst u. a.

Kunsthaus – Matthias Kempendorf, Aktionen zum Mitmachen

Filmische Installation (Großprojektion an Fabrikationsturm der Ceravis AG):

Berthold Grzywatz, Dekompositionen.

 

BERTHOLD GRZYWATZ - INSTALLATION - DEKOMPOSITIONEN

Beispiele für Vorlagen:

BERTHOLD GRZYWATZ - INSTALLATION - DEKOMPOSITIONEN

Beispiele für die Realisation:

 

Berthold Grzywatz „Wege des Skulpturalen“ – Plastik und Fotografie.

Einzelausstellung, 19. September bis 31. Oktober 2018.

Verlängerung der Ausstellung bis zum 15. Dezember 2018

 

"Wege des Skulpturalen" - Preview

 

"Das unwirtliche Wirkliche" - neues Lyrikprojekt

 

"Das unwirtliche Wirkliche" - Lyrikprojekt

 

Abgeschlossen Mitte Dezember 2019/Publikationsvorbereitung.

 

"VARIATIONEN", Tamer Serbay - CrossOver und Berthold Grzywatz - Skulpturen. Galerie [ Der Lokschuppen ].

Rendsburg. 10. August 2018 - 7. September 2018.

 

Gemeinschaftsausstellung, Tamer Serbay und Berthold Grzywatz.

Öffnungszeiten: Freitags von 9.00 bis 19.00; Sonntags von 11.00 bis 19.00 Uhr.

 

"KörperIdentitäten", Ausstellung in der Galerie [ Der Lok-schuppen ], Rendsburg. 24. Juni - 27. Juli 2018.

 

Einzelausstellung, "KörperIdentitäten", Skulptur, Plastik und Fotografie von Berthold Grzywatz.

 

 

"Lebenswelten" - Ausstellung im Botanischen Garten der Christian Albrecht Universität Kiel. 3. Juni - 26. August 2018.

Verlängert bis zum 2. September 2018.

 

Einzelausstellung "Lebenswelten". Skulptur, Plastik und Fotografie von Berthold Grzywatz.

Einblicke in die Ausstellung

Der lange Tag der Kultur - Rendsburg 2018

Samstag, den 26. Mai

 

Galerie [ Der Lokschuppen ] geöffnet:

15.00 - 21.00 Uhr

 

Skulpturen und Fotografiken

von Berthold Grzywatz

Kunstpavillon mit Skulpturen und Fotografien von Berthold Grzywatz

Der lange Tag der Kultur - Rendsburg 2018

Samstag, den 26. Mai

 

Lesungen von Berthold Grzywatz

1. Lesung: Lyrik aus dem "Surrealen Tagebuch" - 15.00 Uhr

2. Lesung: Lyrik aus "Entblößungen" - 17.00 Uhr

"Skulptur und fotografische Imagination" - Aus- stellung in der Torhaus-Galerie der Stadt Göt-tingen. 9. Februar - 18. März 2018.

Einzelausstellung "Skulptur und fotografische Imagination". Skulptur, Plastik und Fotografie von Berthold Grzywatz.

Einblicke in die Ausstellung

"KörperIdentitäten" - Neuer Werkzyklus

 

Im Werkzyklus „Körperidentitäten“ werden die Probleme der Identität mit den Mitteln Skulptur, Plastik und Fotografie erarbeitet. Differierende Materialien, Formen und Bearbeitungsweisen sollen Gegensätze, Differenzen und Widersprüche der Selbstdeutung kenntlich machen. Im Wesentlichen geht es nicht darum, abstrakte Metaphern zu entwerfen, sondern  Zustände und Situationen bildnerisch aufzugreifen. Die Fragilität personaler Kohärenz soll in einer expressiven Behandlung von Material, Form und Oberfläche im Skulpturalen zum Ausdruck gebracht werden, während die Fotografie die Aufgabe übernimmt, die innere und äußere Konsistenz der „Körper“ zu hinterfragen.

"Wald des Friedens - Wood of Peace" - Öffent-liches Installationsprojekt (Kiel)

Präsentation des Projektes in der Galerie Bunker-D des Kulturzentrums der Fachhoch-schule Kiel. Modell, großformatige Fotografien und Dokumentation. 12. Oktober - 8. No-vember 2017.

 

Das Projekt einer räumlich größer angelegten Installation setzt sich thematisch mit der Problematik des Friedens auseinander, nicht in Form von Gedächtnis und Gedenken, sondern in der Vermittlung von Geschichte und Wirklichkeit, in der Orientierung von Geschichts- und Handlungsbewusstsein. Es soll ein Raum der Reflexion konstituiert werden, in dem der Friede als unverbrüchlicher Bestandteil eines humanen Seins und dessen gerechte Ordnung als Leitmotiv des menschlichen Handelns erfahrbar wird.

"Der Garten des Menschen" - Ausstellung in der Galerie Bunker-D, Fachhochschule Kiel.            12. Oktober - 8. November 2017.

        Einzelausstellung „Der Garten des Menschen“. Skulptur, Plastik, Objekt und Fotografie von Berthold Grzywatz.

           

Galerie [ Der Lokschuppen ] Rendsburg - Kreis-hafen an der Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal. Eröffnung am 14. Juli 2017

Galerie [ Der Lokschuppen ] und Atelier - Eröffnung am Freitag, den 14. Juli, 19 Uhr, Am Kreishafen 35, 24784 Rendsburg.

"Horizonte" - Einzelausstellung - Skulptur, Plastik, Installation und Fotografie. Bis zum

22. Dezember 2017.

"In der Schwebe" - Werkzyklus

Auf einer Studienfahrt in Dänemark 2015

"Linear - Nichtlinear - Linearität - Nichtlinearität" - Ausstellungsprojekt

"Fragmente. Formen und Variationen" - Ausstel-lung in der Galerie der Sparkassenhalle Kassel. 15. Februar - 13. April 2017.

►  Einzelausstellung - „Fragmente. Formen und Variationen“. Skulptur, Plastik, Fotografie von Berthold Grzywatz.

 

"Skulptur und fotografische Imagination" - Foto-grafisches Projekt

Dis... oder das Prinzip der Negation - ein neuer Werkzyklus

"Dekomposition" - Ausstellung Galerie im Stift - Museum der Stadt Bad Hersfeld. 16. September -  13. November 2016.

 

 

 

Einzelausstellung - Skulptur, Plastik und Fotografie von Berthold Grzywatz.

 

Vernissage: Freitag, den 16.09.2016 um 18.30                        Uhr in der Galerie im Stift, Bad                                Hersfeld

 

Eröffnung:   Stadträtin Birgit zum Winkel

 

Einführung: Berthold Grzywatz

 

Musik:          Sax & Piano - Becker meets Winter

 

 

 

Dekomposition. Fragment und Form. Rede zur Eröffnung der Ausstellung

 

Einblicke in die Ausstellung

"Spuren" - Ausstellung in der Rathausgalerie Ahnatal. 19. Februar - 20. Mai 2016.

 

 

 

 

 

 

 

Einzelausstellung "Spuren" mit Skulpturen, Plastiken und Fotografien von Berthold Grzywatz. 

 

VERNISSAGE:

Freitag, 19.02.2016 um 19:30 Uhr im Rathaus Ahnatal

Begrüßung: Bürgermeister Michael Aufenanger

Einführung: Dr. Beate Birkigt-Quentin

"Dekompositionen - das Fragment als Form" - Fotografisches Projekt

"Zeiten und Strukturen" - Ausstellung in der Rat-hausgalerie Vellmar. 27. Januar - 29. März 2016.

 

 

 

Einzelausstellung "Zeiten und Strukturen" mit Skulpturen und Plastiken sowie zahlreichen Fotografien von Berthold Grzywatz.

 

VERNISSAGE: 

Mittwoch, 27.01.2016 um 20:00 Uhr in der Rathausgalerie Vellmar

Begrüßung: Bürgermeister Manfred Ludewig

Einführung:  Dr. Beate Birkigt-Quentin

Musik: Gerd Hallaschka, Brian Wilson, Ernst Iben, Harald Wehnhard

"Lebensschichten" - Ankauf der Skulptur durch die Stadt Spangenberg; Vorbereitung der öffent-lichen Aufstellung. August/September 2015

"Materie und Form II - Grün 5" - Ankauf der Skulptur durch den Landkreis Kassel Juli 2015

"Der Garten des Menschen oder Macht und Ohnmacht" - Skulpturaler Werkzyklus

"Dialektik und Transformation" - Ausstellung im Kreishaus Kassel - Artist in Residence.              17. April - 23. Juli 2015.

Ausstellung im Kreishaus Kassel 

 

Berthold Grzywatz - Neue Skulpturen

Beate Birkigt-Quentin - Malerei

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