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Priv.-Doz. Dr. phil. habil. Berthold Grzywatz


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Galerie [ Der Lokschuppen ] Rendsburg - Kreis-hafen - An der Hochbrücke über den Nord-Ost-see-Kanal

Die Galerie [ Der Lokschuppen ] ist in einem Gebäude untergebracht, das im Rendsburger Kreishafen unmittelbar an der Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal liegt. Es handelt sich um einen ehemaligen Lokschuppen, in dem die Wartung der Rangierloks stattfand, als zum Rendsburger Kreishafen noch Schienenverkehr und Rangierbetrieb gehörten. Das Gebäude stand jahrelang leer und war zwischenzeitlich fast vollständig zugewachsen.
 
Im Oktober 2016 konnte ich das Gebäude von der HaGe AG Kiel übernehmen und in neunmonatiger Arbeit das dazugehörige Grundstück freilegen sowie den Lokschuppen innen und außen in aufwendiger Arbeit renovieren.

 

Die eigentliche Lokhalle dient als Galerie, in der auch Lesungen und andere Veranstaltungen stattfinden; in den Nebenräumen ist das Atelier eingerichtet, das PD Dr. Berthold Grzywatz als Bildhauer, Installationskünstler und Fotograf benötigt.


Der Charakter eines industriellen Gebäudes ist weitgehend erhalten geblieben, so dass mit der Lokschuppen-Galerie ein besonderer Ort für die Kunst geschaffen wurde. Später sollen auch im dazugehörigen Außenbereich Skulpturen aufgestellt werden - Hochbrücke, Eisenbahn und Schiffe geben der Kunst einen aufregenden Rahmen.

 

Von der Galerie werden regional und überregional tätige Künstlerinnen und Künstler, die interessierte Öffentlichkeit sowie Kinder und Jugendliche angesprochen. Die Galerie wird hauptamtlich von PD Dr. Berthold Grzywatz als Produzentengalerie geführt, Kooperationen mit regionalen Kulturschaffenden finden projektbezogen statt. Die Galerie arbeitet auf der Grundlage privater finanzieller Mittel.

Schiffspassagen

Kunstprojekt "Die verrückte Kleckserei"

 

Das Projekt „Die verrückte Kleckserei“ hatte es sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler im Alter von 7 bis 10 Jahren auf natürliche und aktionsbetonte Weise in Form eines Action Paintings mit Formen moderner Malerei vertraut zu machen und im Ansatz eine Sensibilität für Farben zu vermitteln. Für diesen Zweck stellte die Galerie einen Palettenzaun zur Verfügung, der von der Firma HaGe Port gesponsert wurde. Der Zaun wurde von mir als dem Betreiber der Galerie in Eigenarbeit installiert und für das Action Painting vorbereitet, d. h. geschliffen, grundiert und mit einer Basisfarbe versehen.

 

Zwischenzeitlich fanden vorbereitende Gespräche mit den beteiligten Lehrerinnen der Schule am Ochsenweg, Abt. Westerrönfeld statt, zudem wurde das Projekt auf einem Elternabend vorgestellt. Anschließend besuchte ich die Schulklassen, um die Kinder in Formen moderner Malerei, insbesondere den abstrakten Expressionismus, einzuführen. Vor allem machte ich die Schüler mit den Werken der Maler Jackson Pollack und Ernst Wilhelm Nay vertraut. Die Schüler hatten dabei reichlich Gelegenheit, ihre Eindrücke über die vorgestellten Formen der Malerei darzulegen.

 

Leider konnten sich die konkreten Aktionen auf Grund der Witterungsbedingungen nicht unmittelbar anschließen. Es musste passendes Wetter abgewartet werden. Die zeitliche Verzögerung tat dem Projekt jedoch keinen Abbruch, die Kinder der beteiligten Klassen, insgesamt ca. 50 Schülerinnen und Schüler, beteiligten sich mit großem Engagement an dem Projekt.

 

An den nach Klassen eingeteilten Aktionstagen wurden die Schüler jeweils in Zweiergruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhielt zwei Farben und jeweils ein Palettensegment als Aktionsfeld. In einem ausgewählten zeitlichen Rhythmus wurden die Farben erst in der Gruppe und anschließend jeweils von Gruppe zu Gruppe gewechselt, so dass von den bereitgestellten 22 Farbtönen ein Großteil in jeder Gruppe zur Verfügung stand.

 

Für die praktische Durchführung war es hilfreich, dass die Lehrkräfte an den Aktionstagen jeweils zu zweit zugegen waren. Zudem konnten die Lehrerinnen das Arbeitsverhalten in ihren Klassen detailliert einschätzen, so dass die notwendigen Pausen arbeits- und leistungsgerecht angesetzt werden konnten.

Im Anschluss an das konkrete Action Painting gab es eine Aufbereitung mit den Kindern, mithin einen Erfahrungsaustausch, in dem vor allem die Schülerinnen und Schüler Zeit fanden, ihren Empfindungen Ausdruck zu geben.

 

Das Projekt muss abschließend als erfolgreich bezeichnet werden: die Kinder hatten in einer Gruppenerfahrung eine kreative Begegnung mit moderner Kunst, deren Nachhaltigkeit sich auch darin ablesen ließ, dass viele Kinder nach den Aktionstagen mit ihren Eltern den Weg in die Galerie fanden, um ihre eigenen Arbeiten vorzustellen.

 

 

Nach dem Action Painting

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