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Priv.-Doz. Dr. phil. habil. Berthold Grzywatz


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Berthold.Grzywatz@gmx.de

 

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Mitglied im BBK Schleswig-

Holstein

Mitglied Kulturnetz Region Rendsburg

Mitglied der VG Wort

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Galerie [ Der Lokschuppen ] Rendsburg - Kreis-hafen - An der Hochbrücke über den Nord-Ost-see-Kanal

 

Zur Konzeption der Ausstellungshalle Galerie [ Der Lokschuppen ]

 

Der Lokschuppen ist ebenso ein Ort künstlerischer Produktion wie ein Ort der Ausstellung regional und überregional tätiger Künstlerinnen und Künstler.  Mit dem Forum Junge Kunst wurde eine im jährlichen Rhythmus wiederholte Kunstausstellung etabliert, die zunächst regional ausgerichtet ist, zukünftig aber in Einzelschritten überregionalen Charakter erhalten soll. Die Ausstellungspraxis bezieht sich auf tradierte Formate, geplant ist indessen, in Zukunft verstärkt auch mit digitalen Präsentationsformen zu arbeiten.

 

Kooperationen mit regionalen und nationalen Künstlerinnen und Künstlern finden im Rahmen der Entwicklung von Einzelprojekten statt.

 

Angesprochen werden sowohl das Fachpublikum als auch die allgemeine interessierte Öffentlichkeit, darüber hinaus durch ausgesuchte Veranstaltungen Jugendliche und Kinder.

 

Die Galerie wird hauptamtlich von PD Dr. Berthold Grzywatz als Produzentengalerie geführt, der zudem Ausstellungen kuratiert.

 

Die Galerie arbeitet auf der Grundlage privater finanzieller Mittel sowie projektbezogener öffentlicher Förderung und privatem Sponsoring.

 

 

Die neu gestaltete Ausstellungshalle im Oktober 2020

 

Die Ausstellungshalle der Galerie nach der Modernisierung (Detailansicht)

 

Zur neuen Ausstellung "Umgang mit dem Unbewussten" präsentiert sich die Ausstellungshalle des Lokschuppens nach drei Jahren erfolgreicher Präsentation moderner Kunst in neuer Form. Nach aufwendiger Arbeit wurde die Ausstellungshalle ein wenig von ihrer Vergangenheit entlastet. Mit der neuen Beleuchtung und der effizienteren Ausführung der elektrischen Anlagen wirkt der Ausstellungsraum offener, lichter und insgesamt großzügiger.  Das wird allen zukünftigen Ausstellungen zugute kommen.

 

Die modernisierte Ausstellungshalle in linksseitiger Ansicht
Die modernisierte Ausstellungshalle in rechtsseitiger Ansicht
Detailansicht der modernisierten Ausstellungshalle
Detailansicht der modernisierten Ausstellungshalle
Die modernisierte Ausstellungshalle mit Blick auf den Eingangsbereich
Linksseitiger Blick auf den Eingangsbereich der modernisierten Ausstellungshalle
Detailansicht des Eingangsbereichs der modernisierten Ausstellungshalle
Rechtsseitiger Blick auf den Eingangsbereich der modernisierten Ausstellungshalle

 

Zur Geschichte der Galerie:

 

Die Galerie [ Der Lokschuppen ] ist in einem Gebäude untergebracht, das im Rendsburger Kreishafen unmittelbar an der Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal liegt. Es handelt sich um einen ehemaligen Lokschuppen, in dem die Wartung der Rangierloks stattfand, als zum Rendsburger Kreishafen noch Schienenverkehr und Rangierbetrieb gehörten. Das Gebäude stand jahrelang leer und war zwischenzeitlich fast vollständig zugewachsen.
 
Im Oktober 2016 konnte ich das Gebäude von der HaGe AG Kiel übernehmen und in neunmonatiger Arbeit das dazugehörige Grundstück freilegen sowie den Lokschuppen innen und außen in aufwendiger Arbeit renovieren.

 

Die eigentliche Lokhalle dient als Galerie bzw. Ausstellungshalle, in der auch Lesungen und andere Veranstaltungen stattfinden; in den Nebenräumen ist das Atelier eingerichtet, das PD Dr. Berthold Grzywatz als Bildhauer, Installationskünstler und Fotograf benötigt.


Der Charakter eines industriellen Gebäudes ist auch nach der Modernisierung im Jahre 2020 noch gut erkennbar, wenngleich den Präsentationsbedürfnisse nunmehr größeren Raum gegeben wird. Mit der Lokschuppen-Galerie wurde ein besonderer Ort für die Kunst etabliert, im Zusammenwirken von Galerie, Hochbrücke, Eisenbahnen und Schiffen wird der Kunst ein aufregender Rahmen gegeben. Skulpturen im Außenbereich werden diese Wahrnehmung intensivieren.

 

 

Der Lokschuppen nach der Renovierung und Eröffnung im Juli 2017

 

Galerie [ Der Lokschuppen ] - Ansicht von der Kanalseite
Der Lokschuppen
Der Lokschuppen - Fotomontage SX 1

 

Die Konzeption der Ausstellungshalle nach der Eröffnung im Juli 2017

 

Die Ausstellungshalle aus stirnseitiger Sicht
Die Ausstellungshalle aus Sicht des Eingangsbereichs

Schiffspassagen

Berthold Grzywatz

Die verückte Kleckserei

Ein Kunstprojekt

I

 

Das Projekt „Die verrückte Kleckserei“ hatte es sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler im Alter von 7 bis 10 Jahren auf natürliche und aktionsbetonte Weise in Form eines Action Paintings mit Formen moderner Malerei vertraut zu machen und im Ansatz eine Sensibilität für Farben zu vermitteln. Für diesen Zweck stellte die Galerie einen Palettenzaun zur Verfügung, der von der Firma HaGe Port gesponsert wurde. Der Zaun wurde von mir als dem Betreiber der Galerie in Eigenarbeit installiert und für das Action Painting vorbereitet, d. h. geschliffen, grundiert und mit einer Basisfarbe versehen.

 

Zwischenzeitlich fanden vorbereitende Gespräche mit den beteiligten Lehrerinnen der Schule am Ochsenweg, Abt. Westerrönfeld statt, zudem wurde das Projekt auf einem Elternabend vorgestellt. Anschließend besuchte ich die Schulklassen, um die Kinder in Formen moderner Malerei, insbesondere den abstrakten Expressionismus, einzuführen. Vor allem machte ich die Schüler mit den Werken der Maler Jackson Pollack und Ernst Wilhelm Nay vertraut. Die Schüler hatten dabei reichlich Gelegenheit, ihre Eindrücke über die vorgestellten Formen der Malerei darzulegen.

 

Leider konnten sich die konkreten Aktionen auf Grund der Witterungsbedingungen nicht unmittelbar anschließen. Es musste passendes Wetter abgewartet werden. Die zeitliche Verzögerung tat dem Projekt jedoch keinen Abbruch, die Kinder der beteiligten Klassen, insgesamt ca. 50 Schülerinnen und Schüler, beteiligten sich mit großem Engagement an dem Projekt.

 

An den nach Klassen eingeteilten Aktionstagen wurden die Schüler jeweils in Zweiergruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhielt zwei Farben und jeweils ein Palettensegment als Aktionsfeld. In einem ausgewählten zeitlichen Rhythmus wurden die Farben erst in der Gruppe und anschließend jeweils von Gruppe zu Gruppe gewechselt, so dass von den bereitgestellten 22 Farbtönen ein Großteil in jeder Gruppe zur Verfügung stand.

 

Für die praktische Durchführung war es hilfreich, dass die Lehrkräfte an den Aktionstagen jeweils zu zweit zugegen waren. Zudem konnten die Lehrerinnen das Arbeitsverhalten in ihren Klassen detailliert einschätzen, so dass die notwendigen Pausen arbeits- und leistungsgerecht angesetzt werden konnten.

Im Anschluss an das konkrete Action Painting gab es eine Aufbereitung mit den Kindern, mithin einen Erfahrungsaustausch, in dem vor allem die Schülerinnen und Schüler Zeit fanden, ihren Empfindungen Ausdruck zu geben.

 

Das Projekt muss abschließend als erfolgreich bezeichnet werden: Die Kinder hatten in einer Gruppenerfahrung eine kreative Begegnung mit moderner Kunst, deren Nachhaltigkeit sich auch darin ablesen ließ, dass viele Kinder nach den Aktionstagen mit ihren Eltern den Weg in die Galerie fanden, um ihre eigenen Arbeiten vorzustellen.

 

 

II Action Painting

III Nach dem Action Painting

Der Lokschuppen - Fotomontage SX 3
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