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Priv.-Doz. Dr. phil. habil. Berthold Grzywatz


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Anbruch

Ausstellung in der Galerie [ Der Lokschuppen ]

28. April bis 27. Mai 2023

 

 

Berthold Grzywatz

Stein, Holz, Stahl, Aluminium und Digitales.

Aktuelle Werke

 

 

 

 

„ANBRUCH“

 

Anbruch – der Ausstellungstitel verweist auf Beginn, Inangriffnahme, Start, Auftakt, Öffnen, Ursprung, Nähern, Antritt, Erscheinen: Über die zeitliche Komponente hinaus wird mit diesem Begriff also auch eine sachlich-materielle Seite angesprochen. In der Bergmannssprache bezeichnet der Anbruch einen Ort, an dem eine Lagerstätte anzutreffen ist, ein bloßgelegter Erzgang, gleichsam ein Füllhorn, das der Ausgangspunkt für Neues ist. Die aktuellen Werke von Berthold Grzywatz zeigen das ganze Spektrum seiner Bildhauerkunst. Seine Materialästhetik entfaltet sich in Stein, Holz, Stahl und Aluminium, zuweilen kombiniert mit einer auffälligen Farbgebung.

Bei seinen Steinen begegnet uns Gneis. Ein metamorphes Gestein, das aus vielfältigen Umwandlungsprozessen hervorgegangen ist. Durch den Einschluss von Mineralien wie Feldspat, Quarz oder Glimmer in Form von Bändern und Augen verfügt Gneis über lebhaft gegliederte Oberflächen. Grzywatz nutzt diese Gesteinsmatrix, um in der Bearbeitung und Formensprache verschiedenartige Texturen zu entwickeln und damit dem Betrachter ungewöhnliche Einblicke zu eröffnen.

Beim Behandeln des Holzes benutzt er den verfremdenden Effekt von Metalleffektlacken. Im Arrangement mit poliertem Edelstahl entstehen so expressive Objekte, die zum nachfragenden Verweilen einladen. Ungewöhnlich die Darstellung eines filigran aufgestellten Gehölzes von der freiliegenden Wurzel bis zum nackten Geäst, dessen frei ineinander verlaufende Farben an eine mythische Traumwelt denken lassen. Aluminium, in abstrakter Form, doch unverkennbar figurbetont, schillert zwischen Matt und Glanz, bewegt in der äußeren Anlage, als ob es zum Innehalten auffordern möchte.

Inhaltlich fordert der Bildhauer zu einer Reise heraus: Von der nicht einfachen Kindheit bis zu einem abgeklärten Vergewissern in der Gegenwart, das sich als „meine Zeit“ behauptet. Blicke aus dem Reiseabteil auf Zeitkonflikte fehlen nicht, wie die digitale Arbeit „Wasser“ mit Nachdruck unterstreicht.

 

 

"ANBRUCH"
Stone, wood, steel, aluminum and digital.

Current works by Berthold Grzywatz

 

Anbruch - the title of the exhibition refers to the beginning, initiation, start, prelude, opening, origin, approach, start, appearance: Beyond the temporal component, this term also addresses a factual-material side. In miner's parlance, the term "Anbruch" refers to a place where a deposit can be found, an exposed ore vein, a cornucopia, as it were, that is the starting point for something new. The current works of Berthold Grzywatz show the whole spectrum of his sculptural art. His masterly aesthetics unfold in stone, wood, steel and aluminum, sometimes combined with a striking color scheme.
In his stones we encounter gneiss. A metamorphic rock that has emerged from a variety of transformation processes. Through the inclusion of minerals such as feldspar, quartz or mica in the form of bands and eyes, gneiss has vividly structured surfaces. Grzywatz uses this rock matrix to develop different textures in the treatment and formal language, thus opening up unusual insights for the viewer.
When treating the wood, he uses the alienating effect of metal-effect paints. In the arrangement with polished stainless steel, expressive objects are created that invite the viewer to linger. Unusual is the depiction of a filigree wood, from the exposed root to the bare branches, whose freely intertwining colors are reminiscent of a mythical dream world. Aluminum, abstract in form, yet unmistakably figurative, shimmers between matte and luster, moving in its external layout as if to invite us to pause.
In terms of content, the sculptor challenges to a journey: from childhood, which is not easy, to a serene assurance in the present, which asserts itself as "my time". Glimpses of time conflicts from the travel compartment are not missing, as the digital work "Water" emphatically underscores.

 

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