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Priv.-Doz. Dr. phil. habil. Berthold Grzywatz


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Mitglied im BBK Schleswig-

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Projekte

Liste der Projekte

 

 

Im Netz – Stadt Bad Hersfeld 2014-2015

Gemeinschaftsprojekt der Kommunen Bad Hersfeld, Hauneck, Ludwigsau und Niederaula zur Thematik „Sprachschätze“ im öffentlichen Raum. Teilnahme am Wettbewerb mit der Installation „Im Netz“. Annahme des Werks und seine Errichtung im Juni 2015 in der Gemarkung der Stadt Bad Hersfeld installiert. Die Installation verweist auf die Widersprüche einer weltumspannenden Kommunikation, die auf differierenden Interessen, Macht und Einflussnahme basieren, ohne dass diese Strukturen für den Einzelnen, der sich einer anonymen, nicht greifbaren Realität gegenübersieht, wahrnehmbar sind.

 

 

Lebensschichten – Stadt Spangenberg. Kunst im öffentlichen Raum/Entwicklung des ländlichen Raums: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft – 2016-2017.

Herstellung einer Skulptur für einen Kunstweg, der sieben Werke vereinigt in der Gemarkung der Stadt Spangenberg vereinigt und mit einem Designwerk bzw. einer Arbeit angewandter Kunst der Kunsthochschule Kassel verbunden wird. Die angenommene Arbeit „Lebensschichten“ schichtet bearbeitete Holzelemente, die sich gleichsam um eine innere „Lebensachse“ gliedern. Symbolisch verweisen sie auf das zeitabhängige Sein des Menschen als Ort seiner Selbstverwirklichung und Handlungsorientierung.

 

 

Kunst am Kanal – Videoinstallation Dekompositionen – Rendsburg Kreishafen – 2017

Filmische Projektion von montierten Fotos auf ein Großgebäude im Hafenbereich während der Tage des SH Netz Cups.  Die Dekomposition als Gestaltungsprinzip nutzt die Möglichkeiten der Auflösung als Formen der Variation, um Übergänge zu etwas Neuem, zu etwas Eigenem zu erarbeiten. Im Ensemble der Materialien, ihren Formen, Beziehungen und Verhältnissen wird schließlich das Dekompositorische überwunden, indem es in der Komposition, dem Gestalteten, mündet.

 

 

Wald des Friedens – Stadt Rendsburg/Kreis Rendsburg Eckernförde – Kunst im öffentlichen Raum – 2017-2018

Das Projekt einer räumlich größer angelegten Installation setzt sich thematisch mit der Problematik des Friedens auseinander, nicht in Form von Gedächtnis und Gedenken, sondern in der Vermittlung von Geschichte und Wirklichkeit, in der Orientierung von Geschichts- und Handlungsbewusstsein. Es soll ein Raum der Reflexion konstituiert werden, in dem der Friede als unverbrüchlicher Bestandteil eines humanen Seins und dessen gerechte Ordnung als Leitmotiv des menschlichen Handelns erfahrbar wird. Die projektierte Installation setzt sich aus vier grundlegenden Elementen zusammen: einer Plattform oder auch Basis, einer Stelenan-ordnung, drei selbständigen Figuren und verschiedenen Stelenapplikationen unterschiedlicher Größe. Die eigentliche Plattform misst im Innenmaß 4x5 Meter, im Außenmaß 6x7 Meter. Der Außenbereich soll als abschließender Streifen mit Rasen in einer Breite von mindestens einem Meter angelegt werden, während der Innenbereich in Form einer Kiesschüttung auszuführen ist. In der Fläche der Installation verschmelzen drei geometrische Figuren miteinander: Parallelogramm, Rechteck und Dreieck bilden ein subtiles Gefüge, das sowohl einen symmetrischen als auch asymmetrischen Charakter zeigt. Zugleich soll der umschlossene Raum durch eine sich steigernde Höhenentwicklung der Stelen sowie deren kontrastierende Anordnung in den Diagonalen und Vertikalen ebenso eine innere Dynamik wie Geschlossenheit erhalten. Der Ausdruck des Geschlossenen wird dabei durch die ungefähr gleiche Höhe der Stelen auf der Linie der mittigen Vertikalen verstärkt. Die Stelenkomposition besteht aus neun „inneren“ Elementen, die in einem System aus jeweils drei Stelen diagonal gestaffelt gruppiert werden, sowie zwei Außenstelen, die in keiner unmittelbaren Verbindung zum inneren Feld stehen. Die in das Stelenmuster integrierten Figuren bewegen sich im Zentrum der Installation, dessen Mittelpunkt sie gleichsam umschließen. Die aufgestellten Stahlfiguren sind mit einer Höhe von 210 cm etwas geringer ausgelegt als die Stelen auf der Mittellinie. Als Material wurde Edelstahl gewählt. Die Stellen im Außenbereich und in der Mitte der Anlage werden mit Objekten aus Edelstahl appliziert.

 

 

Intermezzo – Neuwerk-Garten auf Schloss Gottorf – 2018

Für den barocken Neuwerk-Garten auf Schloss Gottorf wird eine Installation aus sechs figürlichen Elementen entwickelt. Vorbild ist der menschliche Körper, der linear aufgelöst und von der Figur her in einer dreigliedrigen Anordnung verfremdet wird. Bei der Installation soll der Neuwerk-Garten als Bühne genutzt werden, auf der die skulpturalen Werke das Verhältnis von Nähe und Distanz symbolisieren.

 

 

Der Migrant - Kunst im kommunalen Raum – Skulptur in Ahnatal (Landkreis Kassel) 2019-2020

Gestaltung eines öffentlichen Platzes bzw. einer Freifläche in der Gemeinde Ahnatal, die das Selbstverständnis der Kommune im Umgang mit Migration und Integration widerspiegeln sollte. Neben der Herstellung eines skulpturalen Werks – realisiert als im Sandgussverfahren hergestellte Großplastik „Der Migrant“ – erfolgt auch der Auftrag für einen grundlegenden Entwurf zur städtebaulichen Gestaltung des für die Plastik ausgewiesenen öffentlichen Raums.

 

 

Kunst im regionalen Raum - Ars Haervejen – Kunst am Weg- Schleswig-Holstein – 2020

 

Das Projekt bezieht sich auf die Installation von Skulpturen und Plastiken an ausgesuchten Orten des historisch überlieferten Ochsenweges in noch erfassbaren Abständen. Natur, Kunst und Kultur sollen in einen unmittelbaren den Zusammenhang gestellt werden. Im Zusammenwirken von geschichtlichem Weg, dem Naturerlebnis und der Begegnung mit der Kunst kann in der Landschaft ein besonderer Galerieraum entstehen, der dem historisch- künstlerischem Erlebnis eine ungewöhnliche Intensität verleiht. Jenseits der Enge von Museen soll die landschaftsbezogene Situierung des Werkes zum künstlerischen Präsentationsprinzip avancieren und den Charakter des ländlichen Raums aufschließen. Zwischen Natur und Kunst besteht eine unmittelbare Beziehung, wie schon die Surrealisten anmerkten. Denn die Natur stellt ein Medium dar, dass unter anderem die künstlerische Form hervorbringt. Mit der Ars Hærvejen werden im Erleben des Spaziergangs oder der Wanderung die Empfindung für die Vielfalt der Natur und der künstlerischen Werke differenziert. Zugleich werden an den Orten des historischen Ochsenweges Spuren menschlicher Geschichte erfahrbar gemacht und in der Verknüpfung mit der Kunst sensibilisiert.

 

 

Wettbewerb Skulptur Leid und Unrecht – Schleswig-Holstein/Sozialministerium – 2020

 

Beteiligung mit den Werken „GEZEICHNETES ICH“ und „IN DER KÄLTE“. Einerseits Ausführung einer Holzskulptur, andererseits einer Metallplastik, die im Sandgussverfahren hergestellt werden soll, wahlweise als Materialgrundlage Aluminium oder Bronze. Die Werke folgen einer abstrakt-körperhaften Diktion.

 

 

 

 

Kulturstiftung des Bundes – Bonn – Künstlerprojekt „Krise und Ich“ – 2020

 

Herstellen eines Werkzyklus, der sich mit Identitätsverlust und Orientierungsversuchen des Einzelnen in Zeiten der Pandemie auseinandersetzt. Unsicherheit und Leitbildsuche stellen die Pole des Denkens und Handelns dar. Die einzelnen Werke sollen auf der Materialgrundlage von Holz, Acrylat und Lack als plastische Modelle hergestellt werden. Im Sandgussverfahren werden dann die endgültigen Formen auf der Materialbasis von Bronze, Aluminium und Edelstahl ausgeführt. Projektiert sind neun Plastiken, die einen inhaltlichen Bogen spannen sollen, um das Krisenerlebnis nach innen und außen erfahrbar zu machen.

 

 

 

 

TRANSIT – VIEWS BETWEEN REMAIN AND PROGRESS – Beitrag zum Neustart Kultur – Modul C - 2021

 

Das nicht themengebundene Projekt provoziert eine Inszenierung, mit der die herkömmliche Rezeption bildender Kunst überschritten werden soll. Durch die Auflösung des Analogen soll eine Verunsicherung produziert werden, die zum Transit von Erfahrung wird. Die Kombination von analoger Präsentation, digitaler Transformation und großformatiger öffentlicher Darstellung werden als Mittel dieses Prozesses in Szene gesetzt. Analoge und digitale Formen sollen gleichzeitig im Raum erlebt werden, wobei die unmittelbare Gegenwart der Künstler*innen und ihrer Werke nicht zwingend notwendig ist. Durch eine großformatige Darstellung im Außenraum (Großsilo, Hafengebiet Rendsburg) wird das Überschreiten der Intimität geschlossener Präsentationsformate angestrebt.

 

 

Sisiphos – Neustart Kultur – Schleswig-Holstein – 2021

Das Projekt „Sisyphos“ greift den Mythos vom ewigen Neubeginn menschlichen Seins auf. Es soll später Grundlage einer kreativen digitalen Präsentationsform werden soll. Das Projekt verlangt einen hohen Materialaufwand: Holz, Edelstahl, eloxiertes Aluminium und Speziallacke werden in einer spannungsreichen Kombination angeordnet. Drei Werke stehen in der Bearbeitung: einerseits die Installation „Raum für Hoffnung“, andererseits die Skulpturen „Im Räderwerk“ sowie „Scheitern und Gelingen“.  Die Installation konfrontiert die natürliche, wenn auch verfremdete Form des Holzes mit einer geometrischen Anordnung von Stahlelementen; die erste Skulptur stellt in komplexer Weise eine Durchdringung der Materialien Holz, Edelstahl und Aluminium her, während für das abschließende Werk ein Arrangement aus gelaserten Edelstahlteilen vorgesehen ist

 

 

Pandemische Katharsis – Wettbewerbsbeitrag im Rahmen der Kunstmesse Kassel 2021

 

Das Projekt „Pandemische Katharsis“ beinhaltet den Versuch, mit den Mitteln der Skulptur bzw. der Plastik, Fragen und Antworten auf eine Situation zu finden, die durch Desorientierung charakterisiert ist und der Frage der Selbstfindung in der gegenwärtigen Krise nachgeht. Zugleich möchte ich meine bildhauerische Praxis insofern erweitern, als ich als neues Material „Bronze“ wähle und die Qualitäten des Materials gleichsam erkunde und kreativ nutze.

Um die Dynamik der Zustände und Situationen des einzelnen, möglicherweise in seiner Existenz verunsicherten Menschen bildnerisch zu erschließen, sollen für Formen und Oberflächen kontrastierende Texturen zwischen Struktur und Ruhe entwickelt werden. Thematisch werden die Werke in einer Art „Kreislauf“ anzulegen, der die Konfrontation mit der Pandemie und deren Konsequenzen im Einzelnen widerspiegelt: nicht in konzeptueller Form, sondern im Wege der Auseinandersetzung mit dem Material und der Formgebung.

 

 

Nature’s End – Kiel/Botanischer Garten der Christian-Albrechts-Universität – 2021

 

Zu dem Ideenwettbewerb soll eine digitale Präsentation in Verbindung mit einer klanglich unterlegten Laserprojektion hergestellt werden. Im Wege der Digital Image Processing Art werden Bildfolgen inszeniert, die als Video bzw. Film montiert und von ausgewählten musikalischen Beiträgen begleitet werden. Die Landschaft des Garten fungiert als „Greenwall“, der den sequentierten Bildfolgen eine meditative Dimension verleihen sollen.

 

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