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Priv.-Doz. Dr. phil. habil. Berthold Grzywatz


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Labyrinth

 

      Eiche, klar gelackt; Aluminium, gestanzt, geschliffen, farbig und klar gelackt, verschraubt;

      Stahl, mit Stäben verschweißt zur Aufnahme der Holzobjekte, farbig gelackt.

      208 x 120 x 60 cm. 2013.

 

Technische Gestaltung:

 

Basis:                 

                         

                         Stahlplatte mit vier angeschweißten Stahlstäben zur Aufnahme der tragenden Elemente (siehe Aufhängung), Stärke 16 mm, geschruppt, farbig gelackt, Hammerschlageffekt;

 

Hauptelemente:    

                           

                           33 Metallelemente aus Aluminium in unterschiedlicher Breite und mit unterschiedlichen Formen paarweise oder im dreifa-achen Verbund angeordnet, Stärke 8 mm, Mehrfachbohrun-gen, gestanzt, geschliffen, klar u. farbig gelackt;

 

Aufhängung:   

 

                           massive Holzbohlen (Eiche) mit innenseitig gefräster Nut,

                           Stärke 40 mm, Edelstahlschrauben als Basis für die mittleren Hauptelemente, geschliffen u. klar gelackt, Stahlabdeckung, farbig gelackt.

 

Beschreibung:

 

Die Skulptur umschließt mit flächenhaft angelegten linearen Formen einen gleichmäßigen Raum, dessen Diagonale durch weitere linear ausgeprägte Elemente – mittels einer farbigen Gestaltung expressiv verstärkt – geteilt wird. Die Grundform der Einzelelemente ist der Kreis, der sich in differierenden Teilungen nach dem Reihungsprinzip in unterschiedlichen Anordnungen stetig wiederholt. Nur im natürlichen Material der seitlichen Aufhängungselemente zeigen sich noch Reste einer nicht durch technisch-industrielle Prozesse okkupierten Umwelt. Die digitale Kommunikation in der Globalität  kennt nicht mehr einen sinnlich erfahrbaren Raum, wie die Skulptur mit ihren abstrakten Formen zeigen will; der Raum des Ichs ist nur noch ein willkürlich fiktiver. Anonyme und schon längst nicht mehr durchschaubare Strukturen lassen unter Umständen eine individuelle Existenz unmöglich erscheinen. Die Äußerungen des Ichs, symbolisch in Farbe und Diagonale ausgedrückt, sind ohne eigenes Zutun fremden und nicht beeinflussbaren Prozessen unterworfen. Hoffnung auf Selbstbestimmung hat sich dennoch nicht vollständig verflüchtigt, sowohl in der Unregelmäßigkeit des verwandten biomorphen Materials als auch durch eine in der Gesamtanordnung der Skulptur aufbereitete Dialektik des Sehens von Innen und Außen wird auf eine solche Perspektive hingewiesen.

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